Abiotische Schäden2021-10-22T10:04:42+01:00

Abiotische Schäden am Baum

Abiotische Schäden an Bäumen entstehen durch die unbelebte Umwelt. Im Rahmen immer häufiger auftretender extremer Wetterlagen haben sich diese Schadensformen in den letzten Jahren ausgebreitet. Zu den häufigsten abiotischen Schäden zählen: Trockenheit und Feuer, Wasser, Sturm und Emissionen. Im Umfeld der Städte kommt es außerdem häufig zu Verletzungen durch PKWs. Abiotische Schäden sind kein Todesurteil für den Baum. Aber sie müssen vom Fachmann beobachtet werden. Die Experten von Sam’s Baumpflege prüfen mit erfahrenem Blick den Status Quo und leiten gegebenenfalls pflegende/rettende Maßnahmen ein.

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Abiotische Schäden Trockenheit

Wenn das Wasser fehlt

Trockenheit und Dürreperioden haben in den letzten Jahren auch die gemäßigten Zonen Mitteleuropas heimgesucht. Stadt- und Alleebäume, die zusätzlichen Belastungen wie Bodenverdichtung, Nährstoffarmut, Emissionen oder Streusalzeinträgen ausgesetzt sind, leiden besonders unter dem lang andauernden Wassermangel. Denn wie für jedes Lebewesen ist auch für den Baum das Wasser grundlegende Lebensbedingung. Er braucht es für die Photosynthese, für den Aufbau seines Holzes, den Transport von Stoffen und die Transpiration.

Abiotische Schäden zeigen sich unter anderem durch Abplatzungen der Rinde und Trockenrisse im Holz – Eintrittspforten für biologische Schädlinge. Nur durch eine regelmäßige Baumbegutachtung lassen sich Trockenstress-Symptome rechtzeitig erkennen und mit geeigneten Maßnahmen eindämmen. Abiotische Schäden fordern neben diesen ‚therapeutischen‘ Eingriffen leider auch Schnittmaßnahmen, um die Vitalität zu erhalten oder Passanten vor maroden Ästen zu schützen. Mit professionellen Sichtkontrollen behalten die Experten von Sam’s Baumpflege den Bestand in München und Umgebung im Blick.

Wenn der Wind zu stark weht

An manche Vornamen erinnert man sich nicht so gerne. Nämlich wenn sie Sturmtiefs sind. Solche berühmt-berüchtigten Wetterereignisse hat es in den letzten Jahren vermehrt gegeben – in geraden Jahren mit weiblichen Vornamen ausgestattet, in ungeraden mit männlichen. 2020 tobte Sabine, 2017 Axel, 2007 der besonders verheerende Kyrill. Unter dem Baumbestand haben diese Wetterextreme große abiotische Schäden angerichtet. Dabei ist der gesunde Baum in Aufbau und Statik gegen Wind und Sturm gefeit.

Abiotische Schäden Wind

Das überaus elastische Holz vitaler Bäume nimmt die starken Luftbewegungen auf und befreit sich so von dem Druck, der auf ihm lastet. Wenn aber der Baum durch andere biotische oder abiotische Schäden bereits marode ist, gibt er den schweren mechanischen Belastungen nach. Ebenfalls zu Verletzungen und Brüchen – auch an gesunden Bäumen – kommt es, wenn die Sturmlast zu groß wird. Windgeschwindigkeiten bis über 130 Stundenkilometern wie beim Orkan Lothar (1999) bringen ganze Bestände zu Fall.

Abiotische Schäden durch Sturm brauchen in zweierlei Hinsicht einer Expertenbetreuung. Zum einen gilt es, die Gesundheit des Baumes zu erhalten. Zum anderen stellen windgeschädigte Bäume eine Gefahr für die Öffentlichkeit dar. Schon kleinere Äste, die aus größerer Höhe auf Passanten, Hausbesitzer oder in den Verkehr stürzen, können Schlimmes anrichten.

Darum gilt hier wie überall in der Baumpflege: Prävention und Kontrolle sind das oberste Gebot. Das Expertenteam von Sam’s Baumpflege erkennt abiotische Schäden an Bäumen in München und Umland mit sicherem Blick. Als versierte Baumkletterer erreichen die Fachleute gezielt Schadstellen. Sie beseitigen alle Gefahrenpunkte – immer unter der Maßgabe, den Baum als Ganzes in seiner Vitalität und Lebensdauer zu erhalten. Gezielte Baumkontrolle und Baumpflege ist eine wichtige Werterhaltungsmaßnahme.

Abiotische Schäden Frost

Wenn es plötzlich wieder friert

Die Jahreszeiten verschieben sich. Immer früher im Jahr klettert das Thermometer in die Höhe. Dadurch treiben Bäume früher aus – um dann von einem plötzlichen Frosteinbruch beschädigt zu werden. Abiotische Schäden durch Frost und Eis kommen an Bäumen häufiger vor. Im kalten, sonnigen Winter sprechen die Forstfachleute bei Nadelbäumen von ‚Frosttrocknis‘: Das Wasser verdunstet über die Nadeln, kann aber wegen der Frostlage nicht ersetzt werden. Häufiger als dieses Phänomen sind abiotische Schäden, die durch mechanische Belastung entstehen.

Bei feuchtem Winterwetter liegt der Schnee schwer auf dem Baum und führt zu Ast- und sogar Kronenbrüchen. Dem ungeschulten Auge fallen die Schäden oft nicht in den Blick. Darum ist es hilfreich, Bäume nach dem Winterstress durch den Fachmann auf abiotische Schäden kontrollieren zu lassen. Oft genügen einige gezielte Schnittmaßnahmen, um die Krone zu korrigieren und Gefahrenstellen zu beseitigen.

Fazit

Abiotische Schäden an Bäumen sind Handlungsaufforderungen. In ihren frühen Stadien sind sie oft nur durch den Experten zu erkennen. Und je früher sie erkannt werden, desto weniger drastisch sind die Maßnahmen für die Erhaltung der Bäume. Das sind zwei Argumente für Sam’s Baumpflege. Die Fachleute für ‚Baumpatienten‘ wirken präventiv und sanierend – mit dem Ziel der größten Schonung und Nachhaltigkeit.

Ich bin Sascha, Gründer von Sam‘s Baumpflege und bin zusammen mit meinem Team ihr Ansprechpartner für Ihre Bäume.

+49. 8170 99 88 704


mail@samsbaum.de

Das leisten wir bei abiotischen Schäden

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